
In den letzten Tagen seit Monats-Beginn hat sich bei den Miami Dolphins einiges getan. Das hat in erster Linie mit dem Erreichen des Juni zu tun und der Tatsache, dass die beiden von den Dolphins entlassenen Stars Tua Tagovailoa und Bradley Chubb zusammen mit ihrer Post June 1st release designation wirksam wurden. Dies hatte Auswirkungen auf den Cap space und brachte der Franchise aus dem Süden Floridas satte 20+ Millionen an „frischem Geld“, welches Jon-Eric Sullivan und Co. dann auch umgehend einzusetzen wussten. Bevor aber die (aktuelle) Spieler-Entwicklung Thema wird, müssen zunächst einige interessante Personalien „abgearbeitet“ werden.
Das Schicksal einiger Ehemaliger
Braxton Berrios als erster ehemaliger Dolphin hat sich den New York Giants angeschlossen, die neben ihm auch JuJu Smith-Schuster und Odell Beckham Jr. in die WR unit integriert haben. Dies wiederum hatte Auswirkungen auf den ehemaligen Kicker Jason Sanders. Der musste bei dem einen Team aus New York nach zwei Monaten gehen – nur um sich wenige Tage später den New York Jets anzuschließen. Sollte dies bis in die Saison andauern, werden wir die ehemalige Nummer 7 in mindestens zwei Spielen pro Jahr wiedersehen – eine zweifelhafte Ehre.

Veränderungen für das ehemals „dynamische Duo“ Grier – Shore
Eine Ehre kam aber auch dem ehemals starken Duo an der Spitze des Miami Dolphins zu Gute. Die Vorgänger von Jon-Eric Sullivan waren in Miami ja GM Chris Grier und Brandon Shore gewesen. Während der eine bei den Fins entlassen wurde (Grier), durfte der andere in seiner bisherigen Funktion verbleiben. Beides hat sich in den letzten Tagen geändert. Brandon Shore wurde von den Miami Dolphins an die Seite von Jeff Hafley und Jon-Eric Sullivan beordert und wird zukünftig als executive vice president of football operations. Er ist damit direkt Owner Stephen Ross unterstellt und erstattet ihm Bericht. Der eine mag nun davon sprechen, dass es Auswirkungen auf GM Sullivan hat, es lässt sich aber auch als Beförderung von Brandon Shore werten, der ja bereits unter der Ägide von Chris Grier sehr gute Arbeit gelastet hatte.
Apropos Chris Grier: Der im letzten Oktober bei den Miami Dolphins entlassene Ex-GM trifft in Detroit auf den ehemaligen Dolphin Dan Campbell und wird dort eine Rolle als personnel executive einnehmen. Der Sohn von Bobby Grier hat trotz – oder gerade auch – wegen seiner 25-jährigen Arbeit bei den Miami Dolphins einen guten Leumund in der NFL und es sollte niemanden überraschen, dass er einen neuen Job in der Liga erhalten hat.
DIE PIPELINE ARBEITET WIEDER – DIE „JALEN-FRAKTION“ TEIL 43

Einen neuen Job hatten aufgrund des Geldregens am 02.06. auch die Miami Dolphins zu vergeben. Der neue GM erinnerte sich an ein Prinzip seines Vorgängers und signte die FAs und Rookies offensichtlich wieder nach Namen. Jaylen Wright und Jalen Tolbert waren nach dem Abgang von Jaylen Waddle ja nur noch zu zweit; Jalen Ramsey und Jaelan Phillips sind ja schon etwas länger nicht mehr Teil des rosters. Da musste also Abhilfe geschaffen werden – was gleichzeitig auch für die Miami Dolphins-WRs gilt. Also lag es nahe, sich die Dienste des 27-Jährigen Jalen Raegor zu sichern. 2020 in der ersten Runde an Position 21 von den Eagles gedraftet, konnte Raegor sein volles Potential in der NFL weder bei Philly (2020,21), den Vikings (2022), den Patriots (2023) oder den Chargers (2024) unter Beweis stellen. Ein one year-contract zum Minimum dürfte beinahe wahrscheinlich sein und ihm die Möglichkeit geben, im Miami nachweisen zu können, dass seine NFL-Karriere noch nicht vorbei ist.
DIE MIAMI DOLPHINS SIGNEN IHRE DRAFT CLASS
Wie die Miami Dolphins bekanntgaben, haben inzwischen alle ihre Draft class diesen Jahres unter Vertrag genommen. Als Letzte setzten Kadyn Proctor und CB Chris Johnson ihre Unterschrift unter die neuen Arbeits-Papiere und werden in den von den Dolphins aktuell veranstalteten mandatory mincamps versuchen, sich einen Platz im roster zu sichern.


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