Das Ende der Regular season und „Black monday“ und was Chris Hemsworth damit zu tun hat

Nun ist also gestern Nacht die regular Season der NFL zu Ende gegangen und es sind bereits einige Entscheidungen für die Zukunft der Miami Dolphins gefallen. Dabei gerät der nun feststehende Record der Dolphins von sieben Siegen und zehn Niederlagen in den Hintergrund. Es kann am heutigen Montag, dem so genannten „black monday“ weitere und weitreichendere Entscheidungen anderer Franchises geben, die das Team aus Florida, welches sich immer noch auf der Suche nach einem geeigneten GM befindet und dessen HC alles andere als sattelfest ist. Ihn zu einem „Tag der Entscheidung“ hoch zu heben (hier kommen dann Thor 3, Chris Hemsworth und der entsprechende Untertitel ins Spiel)Dazu aber später mehr. Zunächst die Dinge, die fest stehen.

1. Die finale Draft-Position

Nun steht fest, mit welchen derzeit acht Auswahl-Möglichkeiten die Miami Dolphins in den 2026er-Draft gehen werden. Es handelt sich um die Positionen 11, 43,75,87,91,111,149 und 227. Das Omen aus der Vergangenheit macht etwas Hoffnung, dass es vielleicht einen positiven Ausgang geben könnte. Denn bei den beiden Gelegenheiten (1969 und 2018), an denen die Fins an dieser Stelle auswählten, wählten sie gut. DE William „Bill“ Stanfill überzeugte zwischen 1969 und 1976 durch eine starke Sack-Quote, war wesentlicher Bestandteil der Erfolge der frühen 1970er Jahre und ist Einwohner von „Perfectville“. 1972 war er Mitglied im All Pro-Team, 1973 und 1974 im All Pro 2nd team. Er erreichte fünf Nominierungen für den Pro Bowl. Sein Name ist auch auf der Miami Dolphins honor roll zu finden. Der im November 2016 verstorbene Stanfill kann also auf jeden Fall als guter Pick bezeichnet werden.

Das gilt mit Sicherheit auch für den elften Pick des Draft-Jahres 2018. Zwar war der 29-jährige Minkah Fitzpatrick nicht durchgehend für die Miami Dolpings gespielt und seine drei All Pro-Jahre (2019,2020,2022) fanden im Jersey der Steelers statt. Zusätzlich zeigen aber auch fünf Nominierungen für den Pro Bowl, dass der Draft des Spielers an sich eine starke Entscheidung – wenn auch der Umgang mit seiner Position und seinen Qualitäten nicht zur Zufriedenheit der Mutter waren und zu einem Trade geführt haben. Seit 14 Spielen ist er ja wieder zurück im roster der Dolphins – auch über den heutigen Tag hinaus.

2. Der 2026er-Spielplan und die Gegner der Miami Dolphins

Als letzter Gegner haben sich die San Francisco 49ers auf den Spielplan der Dolphins gesellt. Damit stehen nun alle Kontrahenten für die Heim- oder Auswärts-Spiele der nächsten NFL-Saison fest. Der Rotation des Spielplans zufolge wird es sechs Spiele in der eigenen Division geben (Bills, Pats, Jets), jeweils vier gegen die Teams der AFC West (Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders) und der NFC North (Bears, Packers, Lions, Vikings) sowie jeweils ein Spiel gegen das drittplatzierte Team aus der AFC North (Bengals) und der AFC South (Colts) – die Miami Dolphins sind ja auch Dritter in der AFC East geworden und gegen die AFC West spielen sie ohnehin. Das siebzehnte Spiel fand den Drittplatzierten der NFC West als Gegner – eine Begegnung zwischen Kyle Shanahan und seinem guten Freund Mike McDaniel scheint möglich.

Home

  • Bills
  • Patriots
  • Jets
  • Chiefs
  • Chargers
  • Bears
  • Lions
  • Bengals

Away

  • Bills
  • Patriots
  • Jets
  • Broncos
  • Packers
  • Raiders
  • Vikings
  • Colts
  • 49ers

3. Der „Black Monday“ – welche Headcoaches werden gehen?

Dies ist aber in erster Linie erst einmal abhängig davon, ob Fins-HC Mike McDaniel den heutigen Montag in seiner aktuellen Funktion übersteht. Traditionell ist der Montag nach dem Ende der regular season der Tag, an dem die erfolglosen Franchises nach dem Verpassen sportlicher Ziele ihre Übungsleiter entlassen. Raheem Morris` Demission bei den Atlanta Falcons steht bereits fest. Durch die nicht erreichten Playoffs gelten aber auch Bucs-Trainer Todd Bowles und sogar John Harbaugh bei den Baltimore Ravens als Kandidaten; der Name Zac Taylor (Bengals) wurde hin und wieder genannt – dem könnte aber die Burrow-Verletzung als Argument den Job bewahren. Weit weniger sicher ist der Trainer-Stuhl von Cardinals-Coach Jonathan Gannon, Jets-Übungsleiter Aaron Glenn, Raiders´ Coaching-Urgestein Pete Carroll oder Dann Quinn von den Washington Commanders. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Tag wirklich als ein „Tag der Entscheidung“ in die Geschichte der NFL eingehen wird und ob die Miami Dolphins aktiv daran beteiligt sein werden.

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