
I. OFFENSIVE VERÄNDERUNGEN – DIE NÄCHSTE EPISODE
Es vergeht kein Tag, an dem die Miami Dolphins nicht an ihrem coaching staff umbauen. Gestern noch wurde im Zuge der offensiven hirings die Frage nach der Zukunft von QB Coach Darell Bevell gestellt, heute wurde sie zugleich beantwortet: die Miami Dolphins und ihr HC Jeff Hafley haben Nathaniel Hackett verpflichtet. Der ehemalige Head Coach der Denver Broncos war im letzten Jahr als defensive analyst für die Green Bay Packers tätig und kommt mit der Erfahrung als ehemaliger OC der Buffalo Bills, Jacksonville Jaguars, der New York Jets und Green Bay, wo er lange Jahre mit Aaron Rodgers zusammengearbeitet hatte. Sein Vorgänger Darrell Bevell konnte die regression des Miami-QBs Tua Tagovailoa nicht verhindern, so dass hier eine andere Richtung eingeschlagen werden musste.
Die Personalie ist auf der anderen Seite aber auch delikat. Der 44-Jährige hat nämlich auch mit Malik Willis zusammengearbeitet, der mehreren beat writern zufolge bereits als veritabler Nachfolger des hawaiianischen Spielgestalters der Dolphins gehandelt wird. Die Wett-Quoten auf eine Offseason-Verpflichtung werden zumindest durch diesen offensiven Move nicht geringer. Hackett hat als QB-Coach Spieler wie Blake Bortles ziemlich gut aussehen lassen, von daher ist auch er eine in der Theorie sehr gute Verstärkung des Rosters. Welchen QB er aber zur Arbeit bekommt, ist die große Frage der Offseason.

II. DER UMBAU DES COACHING STAFF AUF DER DEFENSIVEN SEITE
Hatte sich der Artikel gestern mit der Veränderungen auf der offensiven Seite durch OC Bobby Slowik auseinandergesetzt – auf der defensiven Seite des Balls ist nicht weniger Veränderung. Es ist ein offenes Geheimnis in der Liga, dass sich die Miami Dolphins als Nachfolger von Anthony Weaver für den bisherigen LB Coach der Packers (und ehemaligen DC unter HC Jeff Hafley bei Boston College), Sean Duggan, entschieden haben und es verkünden werden, wenn klar, ist ob Weaver einen der letzten HC-Posten der Liga ergattern kann. Schließlich könnten im Zuge der „Rooney-rule“ zur Stärkung ethnischer Minderheiten in der NFL noch Draft-Picks in der 3. Runde 2026 und 3rd round 2027 nach Miami vergeben werden. So lange dies möglich ist, ist ein Announcement nicht zu erwarten.
Darüber hinaus tut sich aber einiges. Neueste Veränderung ist die Verpflichtung des bisherigen LB coach der University of Notre Dame, Al Washington. In Miami wird er sich um die Defenisve Line der Fins kümmern dürfte. Wie so viele vor ihm schon, hat auch er sowohl Erfahrung im College recruiting als auch eine gemeinsame Geschichte mit Neu-Headcoach John Hafley. Im Jahr 2019 arbeiteten beide zusammen bei THE Ohio State University – Hafley als DC, Washington betreute die Linebacker. Zwar fehlt dem dritten Mitarbeiter mit diesem Nachnamen bei den Dolphins die Erfahrung auf NFL-Niveau. Mit Stopps bei Notre Dame, Ohio State, Michigan und Cincinnati war er in den letzten zehn Jahren aber in diversen College Power houses unterwegs und hat einige aktuelle NFL-Verteidiger auf den richtigen Weg gebracht. Da Miami ja die Defensive Line physischer aufbauen und die diesjährigen Rookies (Kenneth Grant, Zeke Biggers, Jordan Phillips) in diese Richtung bringen möchten, kann Al Washington sicher dabei helfen.

Auf einer anderen Position nutzen die Miami Dolphins den Umbau des Coaching staff des Divisions-Rivalen der Buffalo Bills. Da hier sowohl HC McDermott als auch DC Babich ihre Jobs aufgegeben hatten, war Jahmile Addae verfügbar, so dass sich der 41-jährige Addae den Miami Dolphins anschließen konnte. In seine Ägide bei den Buffalo Bills fallen die positiven Entwicklungen von Christian Benford und Tre´Davious White. Ähnlich wie auch Washington hat der Coach aber in den letzten Jahren vor allem einen College-Background, hat er doch bei den Miami Hurricanes und der University von Georgia in selbiger Position gearbeitet. Bei den Bulldogs konnte er die Meisterschaft gewinnen, Safety Lewis Cine (Vikings), Cornerback Derion Kendrick (Rams) die ersten Schritte in Richtung NFL zeigen. Bei den Hurricanes gilt Selbiges für D.J. Ivey (Bengals), Kamren Kitchens (Rams), Jaden Davis und James Williams (Titans). In Buffalo hat er übrigens bereits mit Rasul Douglas zusammengearbeitet, der in dieser Saison bei Miami in der NFL überzeugen konnte.



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